Regelmäßige Aquarienpflege
Regelmäßige Aquarienpflege ist unerlässlich. Abhängig von Ihrem Fischbesatz und den Wasserpflanzen kann die Wartung häufiger erforderlich sein. Für ein gesundes Aquarium und ein stabiles Gleichgewicht der Umgebung sollten die folgenden Schritte durchgeführt werden.
Dieser Überblick ist ein durchschnittlicher Wartungsplan. Details zu jedem Vorgang finden Sie nach der Liste.
Täglich
Bewohner füttern
CO2-Zufuhr prüfen
Gesundheit und Verhalten der Fische beobachten
Qualität des Pflanzenwuchses beobachten
Wöchentlich
Wenn Ihr Filter einen Vorfilter hat, kontrollieren und reinigen Sie das Vorfiltermaterial
25 % Wasserwechsel (wenn Sie viele Pflanzen oder Bewohner haben, sollten kleinere Wasserwechsel häufiger stattfinden)
Optische Pflege durchführen
Wasser testen
Prüfen, ob Filtereinlauf und -auslauf frei und voll funktionsfähig sind
Monatlich
Filtermedien reinigen und bei Bedarf ersetzen
Schläuche reinigen
50 % Wasserwechsel (wenn Sie viele Pflanzen oder Bewohner haben, sollte dies alle 2 Wochen erfolgen)
Wasserwechsel
Der Wasserwechsel ist einer der wichtigsten Schritte bei der Aquarienpflege. Der Zweck des Wasserwechsels besteht darin, Schadstoffe zu reduzieren. So fördern Sie vital wachsende Pflanzen, ausgeglichenes Wasser und gesunde Aquarienbewohner. Konstante Teilwasserwechsel tragen außerdem dazu bei, Algenwachstum zu reduzieren. Für den Wasserwechsel benötigen Sie einen Siphonschlauch oder eine Pumpe mit Schlauch sowie einen Eimer (ausschließlich für das Aquarium bestimmt).
Bei Wasserwechseln müssen Sie darauf achten, dass keine Fremdstoffe Ihr Ökosystem stören. Leitungswasser ist deshalb für Wasserbewohner nur bedingt geeignet. Bevor Sie neues Wasser in das Aquarium geben, müssen Sie seine Wasserwerte an die Ihres Aquariums anpassen. Sie können das neue Wasser aufbereiten, indem Sie etwas aktuelles Aquarienwasser in einen Eimer geben. Im Grunde fügen Sie damit die Stoffe wieder zu, die die Fischgesundheit fördern, und entfernen die schädlichen Stoffe, die zu Ammoniakansammlungen führen. Wenn Sie sich sicher fühlen, können Sie die geeigneten Wasseraufbereiter direkt in Ihr Aquarium geben und anschließend temperiertes Leitungswasser einfüllen. Für diese Methode müssen Sie jedoch die Wasserchemie Ihres Leitungswassers genau kennen.
Wasser testen und behandeln
Testen Sie das Wasser einmal pro Woche. Überwachen Sie den Gehalt an Ammonium, Nitrit und Nitrat (insbesondere im Meerwasser) in Ihrem Aquarium. Kaufen Sie Testsets in Ihrem örtlichen Fachgeschäft oder fragen Sie, ob das Wasser dort getestet werden kann. Geeignete Wasseraufbereiter erhalten Sie ebenfalls im Fachgeschäft, um Ihr Aquarium bei Bedarf wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Optische Pflege
Je nach Wasserpflanzen kann diese Form der Pflege monatlich oder wöchentlich erfolgen. Schneiden Sie Wasserpflanzen zurück und entfernen Sie abgestorbene oder treibende Pflanzenteile. Entfernen Sie Algen von Steinen, Kunstpflanzen und Dekoration. Reinigen Sie Algen und Beläge von den Aquarienscheiben. Saugen Sie, falls vorhanden, den Bodengrund ab, um Ablagerungen oder Algen zu entfernen.
Filter- und Gerätepflege
Abhängig von Ihrem Fischbesatz und den Wasserpflanzen kann diese Art der Wartung häufiger erforderlich sein. In der Regel reinigen Sie Filtermedien und bestimmte Komponenten. Befolgen Sie immer die Wartungshinweise in den jeweiligen Produktanleitungen.
Wenn Sie Filtermedien ersetzen müssen, empfehlen wir, dies schrittweise zu tun. Ersetzen Sie zum Beispiel zunächst eines der mehreren Filterschaumteile, nach zwei Wochen das nächste und so weiter. Der Grund: Die biologisch aktiven Mikroorganismen, die sich im Filter ansiedeln, leben im Filtermedium. Wenn Sie alles auf einmal ersetzen, ist der Filter mehrere Wochen lang nicht vollständig leistungsfähig, da es einige Zeit dauert, bis sich die Bakterienkulturen wieder aufbauen.